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Gemeinsam für die Region! - Was geschieht während und nach der Projektzeit?

Vielseitigkeit prägt die Inhalte des Programms Gemeinsam für die Region!. Die Region mit ihren Orten und Städten ist dabei Gegenstand und Lernort zugleich. Alle Programmtage reflektieren zentrale Aspekte der Region wie z. B. demografischer Wandel, Entscheidungsprozesse der Politik, Wirtschaft, Umweltfragen oder Chancen durch Bündelung eigener Ressourcen für die Zukunft.

 

Konkret heißt das...

Nach einer zweitägigen Auftaktveranstaltung folgen über ca. vier bis fünf Monate verteilt vier aufeinander aufbauende Programmtage. Unter Einbeziehung ihrer komplementären Kompe-tenzen erarbeiten die Teilnehmer - teils als Gruppe, teils zusammen mit lokalen und nationalen Gästen/Referenten - gemeinsam konkrete Handlungsoptionen zu wichtigen Fragen der Region. Das Besondere: Da die Teilnehmer aus allen Bereichen der lokalen Gesellschaft kommen, arbeitet man in der Gruppe mit Menschen zusammen, die gemeinsame Anliegen aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten und mit denen sie sonst kaum Gelegenheit gehabt hätten, zusammenzutreffen.

In Formaten der kollegialen Beratung, 
(Podiums-)Diskussionen und moderierten Streitgesprächen mit exponierten Interessen-vertretern bzw. Fachexperten eröffnen sich ihnen so neue Sichtweisen zu ‚vertrauten’ Fragen.

Bei Lokalterminen vor Ort erleben die Teilneh-mer unmittelbar ganz konkrete Führungs-kontexte. Sie besuchen zum Beispiel ein Gefängnis, soziale Projekte, neue Schulformen, innovative Betriebe, Entwicklungsgebiete oder besondere Brennpunkte. Kurz: Sie arbeiten „hands-on“ an Themen, die sie als Bürger und als Führungskräfte fordern.

Wie wirkt das Programm?

Unsere langjährige Arbeit an anderen Standorten zeigt: Die Resonanz aus dem Kreis der Teilnehmer und involvierten Unternehmen, Verbände, Institutionen und Behörden, die an Programmtagen eingebunden waren, ist außerordentlich positiv. Referenten, Experten und hochrangige Entscheider sind beeindruckt von der Intensität des Austauschs mit der vielfältigen und kompetenten Teilnehmergruppe und stellen sich mit großem Interesse für einzelne Programmteile zur Verfügung. So kommen die Teilnehmer während eines Programms mit mehr als 40 Entscheidungs-trägern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Stadt und Region in Kontakt. Dies schafft die Basis für ein weit reichendes, heterogenes Netzwerk.

Nach den Programmtagen

Die Absolventen des Matrix-Programms können auf regionaler, überregionaler und internationaler Ebene im Austausch bleiben. Dies wird lokal von Common Purpose durch Alumni-Veranstaltungen und gemeinsame Arbeits- und Projektgruppen (Lerngruppen) unterstützt. National und international ermöglicht das geschützte Internet-Portal für Common Purpose-Graduierte, CP 360 °, eine weiterlaufende Bearbeitung von gemeinsamen Projekten.