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Inspirierende Geschichten

Zwischenräume oder „Nicht-Orte“ sind die besten Nährböden für neue Ideen.

 

ImageWas haben sich ein leitender Angestellter der Deutschen Bahn AG und der Chefdramaturg eines bundesweit ausgezeichneten Schauspielhauses zu sagen? Beide halten es zunächst für ausgeschlossen, „gemeinsame Sache“ zu machen. Die so unterschiedlichen Programmteilnehmer von Matrix 2008 entwickelten dann aber spontan, zusammen mit Asli Sevindim, künstlerische Direktorin der RUHR.2010 GmbH, eine Idee, wie man das Kulturhauptstadtjahr bereichern kann: MELEZ, das seit vielen Jahren im Ruhrgebiet beheimatete Festival der Kulturen, hat einen eigenen Zug bekommen, der, ausgehend von verschiedenen Bahnhöfen, Aspekte der Region sowie der örtlichen Kunst- und Kulturszene aufnimmt, um diese gemeinsam mit Künstlern und Passagieren zur MELEZ-Abschlussveranstaltung in die Bochumer Jahrhunderthalle zu bringen. Der „Zug für MELEZ“ wird dem Ereignis die nötige Mobilität verleihen, die es benötigt, um als Festival einer dynamischen Metropolregion wahrgenommen zu werden.


„Konzertkarten im Supermarkt?"

Aber sicher gibt es das! Nach ihrer Matrix-Teilnahme haben sich in Leipzig Mitarbeiter des Konzertsaals Gewandhaus und der örtlichen Handelskette Konsumgenossenschaft eG darauf geeinigt, eine Saison lang Eintrittskarten für das überregional bekannte „Classic Open“ Festival an den Kassen der Supermärkte von Konsum Leipzig zu verkaufen.


„Opern-Lounge"

Seit der Eröffnung der Opern-Lounge am Stuttgarter Flughafen haben alle Wartenden die Möglichkeit, rund um die Uhr Einblicke hinter die Kulissen und auf die Bühne der Staatsoper zu erhalten sowie Kurzfilme zu laufenden Produktionen und anderen interessanten Themen der Opernwelt zu sehen. Die Idee zu diesem Projekt entwickelte sich während des Matrix-Programms 2008, an dem eine Beschäftigte der Staatsoper und ein Bereichsleiter des Flughafens teilnahmen.


„Walk of Fame“

Am Standort Frankfurt nahmen sich Teilnehmer von Matrix das kulturelle Desinteresse Jugendlicher zur Herausforderung. Vor dem Hintergrund, dass viele kulturelle Einrichtungen, wie z.B. Museen, einen zunehmenden Besucherschwund verzeichnen, begann zwischen dem Städel Museum, dem Liebieghaus, der Schirn Kunsthalle und der StartHAUS GmbH für innovative Pädagogik eine Kooperation, um dieser Problematik mit einem interaktiven Kunst-Parcours von Frankfurt nach Offenbach entgegenzuwirken.